
Die Quellenlage zu Ernst Ludwig Kirchner ist komplex. Die einschlägigen Dokumente sind weltweit auf Archive, Museen und Privatsammlungen verteilt; lediglich ein verschwindend geringer Teil davon ist bislang digitalisiert und online zugänglich.
Aus diesem Grund hat es sich das private, seit 2019 kontinuierlich wachsende Kirchner-Quellenarchiv von Franz Dinda zur Aufgabe gemacht, sämtliche erhaltenen Primärquellen zu lokalisieren und sie im Sinne eines vernetzten Verständnisses von Kirchners Werkzusammenhang erschließbar zu machen.
Die derzeit rund 90.000 Datensätze umfassende Sammlung beinhaltet die maßgebliche Fachliteratur zu Kirchner, Kataloge jener Auktionshäuser, die Werke des Künstlers zu seinen Lebzeiten oder posthum gehandelt haben, sowie private Dokumente und bislang unveröffentlichte Korrespondenzen, die von Hans Delfs nicht erfasst wurden. Hinzu kommen umfangreiche Materialien zu Kirchners persönlichem und künstlerischem Umfeld, das ebenfalls Gegenstand intensiver Recherchen Dindas ist.
Gilt das Kirchner-Archiv in Wichtrach bei Bern als das umfangreichste analoge Archiv zum Werk des Künstlers, so versteht sich das in Berlin beheimatete Privatarchiv als eine in dieser Form einzigartige Ergänzung zur Erforschung von Leben und Werk Ernst Ludwig Kirchners.
Anfragen richten Sie bitte an archiv[at]dergrossekirchner.de

